Bio

F. Schubert: Ländler D366 (Auszüge)

Der schweizerische Pianist Florian Altwegg ist leidenschaftlicher Solist und Kammermusiker. Von französischer Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken aus Lateinamerika pflegt er ein Repertoire, das besonders auch wenig gespielte Komponisten und Werke umfasst. Prägende Konzerterlebnisse kreiert der Musiker mit epochenübergreifenden und thematischen Programmformaten.

Florian Altwegg wurde in der Schweiz, in Biel/Bienne geboren und entdeckte das Klavierspiel bereits mit drei Jahren. Er absolvierte die Talentförderungsklasse des Gymnasiums Hofwil in Münchenbuchsee und parallel dazu verlaufend das Bachelorstudium an der Hochschule der Künste Bern in der Klavierklasse von Pierre Sublet. 2020 schloss er das musikpädagogische Studium bei Wilhem Latchoumia an der Hochschule der Künste Bern mit Höchstnote ab. Es folgte ein Studium in der Konzertklasse von Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er 2022 das Konzertexamen (Master in Specialized Performance, Soloist) abschloss. Weiterbildungen folgten bei Gerhard Vielhaber und Katharina Berrio-Quintero. Sein ergänzendes Privatstudium bei Paul Coker hatte zudem über viele Jahre hinweg einen großen Einfuss auf seine musikalische Entwicklung. 

Er ist Gewinner des 31. internationalen Klavierwettbewerbs „Rospigliosi“ in Italien (2026) sowie des Münchner Klavierwettbewerbs in Deutschland (2026). Zudem war er Finalist des Bechstein-Bruckner Wettbewerbs in Österreich (2023) und Semifinalist des Schimmel Klavierwettbewerbs in Deutschland (2022) sowie des Concurso de Vigo in Spanien (2022). Als Mitglied des Alas-Klavierquartett gewann er am 1. Paul Juon Kammermusikwettbewerb in der Schweiz den Sonderpreis (2023) und ist seither Mitglied des Förderkreis Kammermusik Schweiz. Er ist Gewinner des Stella-Musikpreises (Österreich) und Förderpreises der Stadt Feldkirch für sein Engagement in der Interpretation zeitgenössischer Werke (2024). Frühe Erfolge erzielte er unter anderem 2009 am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (Erster Preis mit Auszeichnung mit höchster Punktzahl und Sonderpreis für herausragende Interpretationen zeitgenössischer Werke).

Florian Altwegg absolvierte Meisterkurse bei prägenden Persönlichkeiten wie Dmitri Bashkirov, Homero Francesch, Martin Hughes, Marisa Somma und Michael Korstick.

Florian Altwegg hegt ein besonderes Interesse für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie für Musik nicht westeuropäischer Kulturen. Nebst seinem Engagement in der klassischen Musik spielte er in Projektformationen im Bereich der experimentellen Musik und des Latin Jazz.